VgV – Generalsanierung des Fuchs-Park-Stadions in Bamberg | Architekt

Auftraggeber: Stadt Bamberg/Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle
VgV-Verfahren: Objektplanung Gebäude und Innenräume
Bauvorhaben: Generalsanierung des Fuchs-Park-Stadions in Bamberg
TED-Nr.: 2020/S 114-276752

Auftragsbekanntmachung TED

competitionline.de

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge:
Freitag, 10.07.2020 – 10:00
Abgabe zwingend über E-Vergabe.

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung siehe E-Vergabe unter

Deutsche eVergabe

 

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Bamberg plant die Erneuerung und Sanierung der Funktionsräume im Tribünengebäude des Fuchs-Park-Stadions, welches aufgrund von Wassereintrag durch die Bauwerkskonstruktion im Bereich des EG immense Schäden aufweist. Der betroffene Bereich beinhaltet die für den sportl. Betrieb notw. Funktionsräume wie Umkleiden, Duschen, Schiedsgericht, Dopingkontrollraum. Der vorgelagerte, als Einzeldenkmal geführte, Bestandsbau ist nicht Teil der Maßnahme.

EG: NGF ca. 603 m2 Im Wesentlichen umfasst das Leistungsbild:

— Erarbeitung Sanierungskonzept mit dem beauftragten TWP;

— Abbrucharbeiten/Rückbau Innenausbau;

— Ertüchtigung Konstruktion/Außenhaut;

— Erneuerungen/Innenausbau.

Die Aufrechterhaltung eines eingeschränkten Spielbetriebs während der Bauphase wird angestrebt. Die Gesamtkosten werden nach DIN 276 auf 2,4 Mio. EUR brutto geschätzt. Das Vorhaben wird durch das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ nach öffentlichen Mitteln gefördert.

Leistungsziel ist die Herstellung einer funktionstüchtigen weißen Wanne im betroffenen Gebäudeteil unter Berücksichtigung der vorliegenden Umgebungssituation (sehr hoher Grundwasserstand). In Teilen besteht die zu erbringende Leistung in der Entkernung des geschädigten Bereichs mit anschließender Ertüchtigung und Modernisierung der Gebäudeaußenhülle und abschließendem vollständigem Innenausbau. Geplant ist, die Baumaßnahme in einem Zug durchzuführen. Die Aufrechterhaltung eines eingeschränkten Spielbetriebs während der Bauphase ist angestrebt. Eine Prüfung der Umsetzbarkeit wäre Teil der zu erbringenden Leistung. Die Gesamtkosten werden (KG 300-700) nach DIN 276 auf 2,4 Mio. EUR brutto geschätzt. Die momentane Kostenschätzung beinhaltet vorsorglich eine gesamte Erneuerung der KG 400 betreffenden Leistungen für das gesamte Gebäude. Inwieweit dies erforderlich wird wäre im Zuge der Planung in Kooperation mit ELT- und HLS-Fachplanung zu prüfen. Terminvorschau:

— Start umgehende nach Abschluss VgV;

— Planungsphase 2020;

— Bauausführung 2021/2022;

— Gesamtfertigstellung Mitte 2022.

Die wesentlichen Informationen zum Bestand können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

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