VgV – Neubau Schlammentwässerung mit Schlammsilo Kläranlage Forchheim | Teile Objekt- u. Fachplanung, Ingenieurleistungen

Auftraggeber: Stadtwerke Forchheim Kommunalunternehmen, vertreten durch den Technischen Vorstand Christian Sponsel
Bauvorhaben: Neubau Stationäre Schlammentwässerung mit Schlammsilo auf der Kläranlage Forchheim
VgV-Verfahren: Teile der Objekt- und Fachplanung, Ingenieurleistungen
TED-Nummer: 2022/S 216-621096

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Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist:
Mittwoch, 07.12.2022 – 10:00
Abgabe zwingend digital über E-Vergabe Plattform

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter deutsche-evergabe.de.

Kurzbeschreibung:

Das Stadtwerke Forchheim Kommunalunternehmen plant auf der Kläranlage Forchheim den Neubau einer stationären Schlammentwässerung mit Schlammspeicher.
Die Kläranlage Forchheim hat eine Ausbaugröße von 90.000 EW und ist auf weitergehende Abwasserreinigung ausgelegt. Derzeit wird der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm in Faulbehältern anaerob ausgefault und in einem der beiden Schlammstapelbehälter zwischengespeichert. Die Entsorgung erfolgt diskontinuierlich über einen Dienstleistungsbetrieb, wobei der Faulschlamm mit einer mobilen Schlammentwässerungsanlage entwässert wird.
Es wurden bereits Alternativen zur bestehenden Betriebsweise der Schlammentwässerung aufgezeigt und auf Wirtschaftlichkeit geprüft. Im Ergebnis hat sich die Errichtung einer eigenen stationären Schlamm-entwässerung als wirtschaftlich erwiesen.
Im Zuge der Vorplanung (LPH 1+2) einschl. Variantenuntersuchung hat sich im Juni 2022 der Verwaltungsrat des Stadtwerke Forchheim Kommunalunternehmens abschließend für die Errichtung der Maschinellen Schlammentwässerung (MSE) im Bestandsgebäude (= Variante 3 der Vorplanung) entschieden.
Für den Neubau der Schlammentwässerungsanlage ist vorgesehen, das bestehende Maschinenhaus als Aufstellungsort zu erhalten und den künftigen Anforderungen technisch und räumlich anzupassen.
-Schlammbehandlung mit anaerober Schlammstabilisierung im Faulbehälter wird beibehalten
-Stationäre Schlammentwässerung im Maschinenhaus
-Entwässerter Schlamm wird über Spiralförderer von der Zentrifuge in die Speicherung überführt
-Schlammspeicherung erfolgt in einem unterfahrbaren Klärschlammsilo mit automatischem Verladesystem
Die im Übersichtsplan in blauer Farbe dargestellte Überschussschlammeindickung dient nur zur Information für eine spätere mögliche Nachrüstung und ist nicht Bestandteil der geplanten Maßnahme.
Die Kosten (ohne Baunebenkosten) für die Variante MSE in der bestehenden Maschinenhalle belaufen sich auf rd. 1,8 Mio. EUR brutto.
Terminvorschau:
Start umgehend nach Abschluss VgV
Entwurfsplanung (LPH 3): März 2023 – Juni 2023
Genehmigungsplanung (LPH 4): Juli 2023 (falls erforderlich)
Ausführungsplanung (LPH 5): August 2023 – Oktober 2023
Vorbereiten der Vergabe (LPH 6): November 2023 – Dezember 2023
Mitwirken bei der Vergabe (LPH 7): Januar 2024 – Februar 2024
Auftragsvergabe: März 2024
Baubeginn: April 2024
Bauende / Inbetriebnahme: März 2025

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