VgV – Umnutzung und Sanierung der Bank of America zum Gemeindezentrum der Stadtmission Bamberg mit KiTa | Objektplanung Gebäude und Freianlagen

Auftraggeber: Stadtmission Bamberg, Gemeinde im Hensoltshöher Gemeinschaftsverband e.V.
Bauvorhaben: Umnutzung und Sanierung der Bank of America zum Gemeindezentrum der Stadtmission Bamberg mit KiTa
Leistungen: Objektplanung Gebäude und Innenräume UND Freianlagen
TED-Nummer: 2022/S 127-361838

online Veröffentlichung:

>> Auftragsbekanntmachung TED.eu
>> competitionline.de

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:

>> deutsche-evergabe.de

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge:
Freitag, 05.08.2022 // 10:00 Uhr

Abgabe zwingend über das angegebene online Vergabeportal.


Kurzbeschreibung:

Die Stadtmission Bamberg, Gemeinde im Hensoltshöher Gemeinschaftsverband e.V., plant die Umnutzung und Sanierung der Bank of America zum Gemeindezentrum der Stadtmission mit 4-gruppiger Kindertages-stätte (74 Kinder).

Die Gebäude sind Teil des Konversionsgebietes „Lagarde-Campus“ im Bamberger Osten. Das Eckgrund-stück umfasst ca. 3.500 m².

Das Gebäude Nr. 7117 wurde als Pferdestall im Jahr 1935 errichtet. Es besteht kein Denkmal- oder Ensembleschutz. Durch die US-Garnison wurde das Gebäude später als Bank (Bank of America) genutzt. Eine vollständige Sanierung des südlichen Gebäudeteils einschl. des Daches erfolgte ca. im Jahr 2006. Für die freistehende, ehemalige Schmiede (Gebäude 7118) besteht kein Denkmalschutz, jedoch wurde das Gebäude im Zuge der Konversion vom Schutzverein Alt Bamberg als besonders erhaltungswürdig einge-stuft und darf nicht abgerissen werden.

Auf dem Grundstück befindet sich außerdem 1 Bestandsbaum an der nördlichen Grundstücksgrenze, der erhalten werden muss. Entsprechende Schutzmaßnahmen während der Bauphase sind vorzusehen.

Das bestehende Gebäude besteht aus massiven Außenwänden mit Ziegelsteinen (ca. 45 cm). Über den Wänden im EG wurde umlaufend ein Stahlbetonüberzug über die gesamte Mauerwerksbreite angeordnet. Das Dach wurde als Kehlbalkendachkonstruktion konzipiert. Die Decken wurden als Hohlkörperdecken aus Bimsbeton hergestellt.

Die zukünftigen Nutzungen unterscheiden sich maßgeblich von den bisherigen.

Der Südflügel soll vollständig entkernt werden.

Das beide Flügel verbindende Treppenhaus soll abgerissen werden.

Sämtliche Oberflächen und Einbauten sollen zurückgebaut werden.

Die typische und prägende Ziegelfassade soll erhalten bleiben. Für größere Fenster und Verglasungen müssen allerdings Brüstungen rückgebaut und Öffnungen vergrößert werden.

Eine detaillierte Beschreibung der geplanten Baumaßnahme einschl. Bestandsbewertung erhalten ausge-wählte Teilnehmer mit Einladung in die 2. Stufe.

Es handelt sich um eine nach FAG / FAZR geförderte Maßnahme.

Die Gesamtkosten (KG 300 – 700) belaufen sich nach einer ersten Kostenschätzung auf 5,8 Mio. € brutto. Der Kostenschätzung liegt der Planstand vom 19.04.2021 zugrunde. Als Zeitpunkt für die Kostenkennwerte und Einzelkosten ist das IV. Quartal 202 anzusetzen.

Kennzahlen:

– BGF Gemeinderäume = ca. 1.030 m²

– BGF Kindertageseinrichtung = ca. 1.540 m²

– BGF Allgemein = ca. 70 m²

Terminvorschau:

– Start umgehend nach Abschluss VgV

– Planung 2022 / 2023

– Abgabe Bauantrag bis 02/2023

– Bauausführung ab Sommer 2023

– Gesamtfertigstellung Frühjahr 2025

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