X>VgV – Neubau Bauhof in Weißenburg | TWP + Techn. Ausrüstung HLS / Elt

Auftraggeber: Große Kreisstadt Weißenburg i.Bay.
Bauvorhaben: Neubau Bauhof in Weißenburg i.Bay.

VgV-Verfahren: Tragwerksplanung
TED-Nr.: 2023/S 165-521465

> Auftragsbekanntmachung TED
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VgV-Verfahren: Techn. Ausrüstung Los 1 HLS / Los 2 Elektro
TED-Nr.: 2023/S 165-521683

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Schlusstermin für den Eingang der Angebote / Teilnahmeanträge für Alle VgV bzw.  je Los getrennt:
Mittwoch, 27.09.2023 – 10:00 Uhr
Abgabe zwingend über E-Vergabe staatsanzeiger.

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung siehe E-Vergabe.

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Weißenburg i.Bay. beabsichtigt den Neubau des städtischen Bauhofes.

Für die Objektplanung wurde ein Realisierungswettbewerb durchgeführt. Grundlage für die weitere Planung ist der Siegerentwurf des Architekten.

Eine rechteckige Fahrzeughalle liegt zentral im Gebäude. Werkstätten, Lagerräume und der 2-geschossige Verwaltungsbereich schließen an allen Seiten direkt an die Fahrzeughalle an.

Mit Ausnahme der Verwaltungs- und Personalräume im OG sind alle Bereiche ebenerdig. Die zentrale Fahrzeughalle ist lichtdurchflutet, stützenfrei und flexibel bespielbar gestaltet.

Der Entwurf geht von einer hybriden Konstruktion aus Holz und Stahlbeton aus. Auf einem umlaufenden Sockel aus Stahlbeton werden vorgefertigte Wandelemente aus Brettsperrholz montiert.

Die Decken werden in Massivholz ausgeführt, die Zwischendecke im Verwaltungsbereich als Stahlbeton-Holz-Verbunddecke.

In der Fahrzeughalle werden Fachwerkträger aus Leimholz vorgesehen, die den Raum stützenfrei über-spannen und die Deckenhöhe segmentweise gliedern.

Entlang der Fachwerkträger sind Polycarbonat-Fassadenflächen vorgesehen. Die restliche Fassade ist von einer geschlossenen Holzschalung aus recycelten Brettern und transluzenten Flächen aus Polycarbonat geprägt.

Auf dem Flachdach ist eine PV-Anlage vorgesehen. Die restliche Dachfläche wird als extensives Gründach gebaut.

Alle Räume mit der gleichen Raumtemperatur werden weitgehend benachbart und kompakt angeordnet. Die vollbeheizten Räume (Verwaltung / Arbeitsräume) befinden sich als zweigeschossiges Raumcluster entlang der Ostfassade. Die temperierte Halle ist zentral eingebettet in weitgehend nicht beheizte Puffer-Räume.

Besonderheiten Los 1 HLS

– In der Wettbewerbsauslobung war ein Hackschnitzelheizwerk vorgegeben. Aufgrund der derzeitigen Situation hinsichtlich GWG sollte das Heizkonzept in den LPH 1 + 2 geklärt werden. Eine konkrete Vorgabe gibt es nicht.

– Die Fahrzeughalle soll eine zentrale über CO2-Messung gesteuerter Lüftungsanlage erhalten. Die sonstigen Räume sollen mit einer natürlichen Belüftung ausgestattet werden.

– Die beheizten Räume sollen mindestens den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Ob höhere Standards sinnvoll sind, sollte eine Abwägung im Zuge der LPH 1 + 2 ergeben.

– Raumtemperatur der Fahrzeughalle temperiert

– Einstufung der Fahrzeughalle als geschlossene Garage

– Eine Abgasanlage an den einzelnen Fahrzeugen ist nicht vorgesehen. Nachdem in der Halle aber ein Fahrzeugverkehr stattfindet, muss die Halle entsprechend be- und entlüftet werden.

Besonderheiten Los 2 ELT

– Photovoltaikanlage (Planung durch ELT-Fachplanung)

– Grundsätzlich soll die Halle mit einer einfachen Technik geplant werden. Allerdings sollte eine intelligente Steuerung hinsichtlich möglicher Einsparungen im Betrieb geprüft werden.

– Eine besondere Sicherheitstechnik ist nicht vorgesehen. Die Brandschutzplanung erfolgt durch ein externes Büro und ist nicht Teil der ausgeschriebenen Planungsleistungen.

Die geschätzten Kosten für KG 300 + 400 belaufen sich nach erster Grobkostenannahme auf ca. 6,0 Mio. € netto. Der Anteil der KG 400 davon beträgt ca. 1,2 Mio. € netto.

Eine Förderung über BayFHolz befindet sich derzeit in Klärung. Weitere Förderprogramme sind nicht beabsichtigt.

Terminvorschau:

Planungsbeginn nach Abschluss VgV-Verfahren

Planung 2023 / 2024

Baubeginn 2025

Fertigstellung 2026

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